Die japanischen Walfänger sind sauer. Haben sie doch “nur” 507 Wale gefangen anstatt der 850, die sie sich vorgenommen hatten. Im letzten Jahr waren es noch 680 der friedlichen Meeressäuger. Die Sea Shepherd von Capitain Paul Watson beziffert den finanziellen Verlust, den die Walfänger dadurch hinnehmen mussten mit 70 Millionen Dollar. Ein großer Gewinn für die Umwelt. Die Frustration und Wut der Japaner schlug jedoch solche Wellen, dass sie ein Schiff der Sea Shepherd – die Ady Gil – rammten, weil die Organisation mehr als drei Wochen lang verhinderte, dass auch nur ein einziger Wal gefangen und getötet werden konnte.
Wir können nur hoffen, dass diese Aktionen mit der Zeit dazu führen werden, dass der Walfang als unwirtschaftlich aufgegeben wird. Aber vermutlich bin ich da zu idealistisch…
Quellen:
www.ecorazzi.com/2010/04/12/whalers-blame-sea-shepherd-for-lowest-catch-in-years/
http://www.ecorazzi.com/2010/03/10/sea-shepherd-estimate-70m-lost-for-japanese-whaling-fleet-in-latest-campaign/