Stoppen wir gemeinsam das Belomonte-Staudamm-Projekt
Lange habe ich hier nichts geschrieben. Meine anderen Websites sind dafür überarbeitet und auf www.fragino.de gibt es jetzt auch relativ regelmäßig einen Newsletter zum Thema Ernährung.
Aber es geht ums Ganze, es geht auch um den Regenwald, der 20% unseres Trinkwassers in seinen Flüssen transportiert. Wer den Film Avatar gesehen hat, wird Paralellen sehen zu einem der aktuellen Projekte der brasilianischen Regierung: dem Bau des Belomonte Staudamms. Die Organisation Amazonwatch hat einen Film gedreht, in dem Sigourney Weaver das Projekt beschreibt. Ich habe den Film auf Deutsch synchronisiert und auch wenn man noch einiges daran verbessern könnte, ist die Information jetzt jedenfalls auch in unserer Sprache zugänglich. Wer statt meiner lieber Sigourney Weaver im Original hören möchte, klickt >>>hier.
Rettet-den-Regenwald hat auch einen Aufruf gestartet, denn einer der Preisträger des diesjährigen alternativen Nobelpreises – Bischof Erwin Kräutler – unterstützt den Kampf gegen die Zerstörung des Amazonas ebenfalls seit Jahren. Nehmen Sie an der Aktion teil, damit wir gemeinsam etwas bewirken können.
Doch nun das Video
Chevron, der Nachfolgekonzern von Texaco und Gulf Oil hat in Ecuador eine beispiellose Umweltverschmutzung angerichtet und den Lebensraum sowie die Gesundheit von über 30.000 Menschen zerstört. Bereits 1967 begann die Ausbeutung von Ölfeldern, die auf dem Land von fünf Eingeborenenvölkern liegen: den Cofan, Siona, Secoya, Kichwa, and Huaorani. Die Regierung verließ sich auf das Know-How der großen amerikanischen Firma und die Zerstörung unberührter Natur wurde auch später von der Militärdiktatur, die das Land sieben Jahre lang beherrschte, unterstützt. Das Militär bedrohte die Menschen und wenn sie sich den Bohrungen widersetzen wollten, wurden sie enteignet.