Archive for the “vegan” Category

1. Januar 2011 Kategorie Inspiration, vegan

Gedanken zum Neuen Jahr von Gary L. Francione

Liebe Freunde,

alle, die sich für eine vegane Lebensweise entscheiden, sind dazu verpflichtet, andere kreativ hinsichtlich der grundlegenden moralischen Wahrheit zu erziehen, dass wir die Schwachen und Verletzlichen nicht ausbeuten dürfen. Wir alle müssen Lehrer in Sachen Gewaltlosigkeit in unserem Zuhause, unserem sozialen Umfeld, in der Schule, am Arbeitsplatz und in unserer Gemeinschaft werden. Wir lehren durch unser eigenes Beispiel.

EthischerVeganismus ist aktive Gewaltlosigkeit;  es ist tatkräftige Harmlosigkeit. Er verlangt von uns, dass wir die heimtückischen Ideologien von Dominierung neu bewerten, die wir als “normal” zu akzeptieren gelernt hatten. Eine Welt, die sich in Richtung des ethischen Veganismus bewegt, ist eine Welt, die sich in Richtung Frieden und Gerechtigkeit im Allgemeinen bewegt.

Wenn wir aufhören, Tiere wie Tiere zu behandeln, werden wir aufhören, andere Menschen wie Tiere zu behandeln.

Wir sollten uns entschließen, gemeinsam gegen alle Formen von Diskriminierung (Rassismus, Sexismus, Homophobie, Klassendenken, Speziezismus) aufzustehen und einfach Nein zu sagen.

Ich werde mich auch 2011 weiterhin auf die verschiedenen Arten positiven, kreativen, gewaltlosen, basisdemokratischen Eintretens für den Veganismus konzentrieren, die in vielen Ländern und allen möglichen Gemeinschaftsformen beginnen und sich weiter entwickeln. Wir sollten von all diesen Befürwortern lernen!

Wenn Sie nicht vegan leben, werden Sie vegan. Es ist leicht; es ist besser für ihre Gesundheit und für unseren Planeten. Aber vor allem ist es moralisch richtig, das zu tun. Sie werden nie wieder in Ihrem Leben etwas tun, das so leicht und so befriedigend ist.

Die Welt ist vegan, wenn Du es willst.

Gary L. Francione
©2011 Gary L. Francione

24. Dezember 2010 Kategorie Inspiration, Tierrechte, vegan

Ich kann keinen Frieden finden

Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen – diesen Satz verbinde ich mit Weihnachten. Wir alle wünschen uns ein friedliches und besinnliches Fest im Kreise unserer Lieben um das Fest zu feiern, das dem Menschen gewidmet ist, der all dem Konflikt auf Erden ein Ende setzen wollte.

Gestern habe ich hier eine Petition unterzeichnet, die verhindern soll, dass Gänse weiterhin bei lebendigem Leib von einer Maschine gerupft werden. Ich denke immer, ich hätte schon alles gehört, aber ich war total erschüttert. Was ist das für ein Mensch, der so ein Gerät ersinnt und was sind das für Menschen, die sie dann auch kaufen und anwenden? Gehen die womöglich sonntags in die Kirche? Beten sie am Tisch und danken dem Herrn für seine Gaben? Kennen Sie das Gebot „du sollst nicht töten“?

Ich kann keinen Frieden empfinden, wenn ich weiß, dass für unser Essen an Weihnachten Millionen und Abermillionen Tiere gequält und getötet wurden. Ich kann sie vor meinem inneren Auge sehen und mit meinem inneren Ohr hören. Ich kann auch keinen Frieden finden, in dem Bewusstsein, dass tausende Männer jetzt zum Sextourismus in Asien sind und dort mit Kindern das machen, wofür sie hier ins Gefängnis gehen würden. Der Mann, der vor ein paar Wochen die beiden Jugendlichen getötet hat, war als Kind schon ein Tierquäler. Ich sehe, dass diese Dinge miteinander verbunden sind, aber es ist in meinen Augen nicht die Lösung über noch mehr Gefängnisse und Sicherheitsverwahrung zu sprechen, sondern darüber, wie wir mit Kindern umgehen und wie wir ihr natürliches Mitgefühl mit allen Wesen aufrechterhalten und fördern können. Als Mutter ist es ganz einfach den Kindern zu sagen: wir essen kein Fleisch, weil dafür andere sterben müssen. Wir verwenden keine Eier, weil dafür Millionen Hähnchen täglich vergast oder lebendig zermust werden. Wir trinken keine Milch, weil diese Milch für Kuhbabys ist. Das versteht jedes Kind sofort. Das kann man auch im Kindergarten, in der Schule und bei Freunden vertreten. Es könnte so einfach sein. Wie singt Herbert Grönemeyer doch gleich: Die Erde ist freundlich – warum wir eigentlich nicht?

12. Dezember 2010 Kategorie Inspiration, Tierrechte, Umwelt, vegan

Die Rache der Weihnachtsbäume

Das Bild bedarf eigentlich keiner Worte, aber der dazu gehörige englischsprachige Artikel von Mike Adams ist ebenfalls lesenswert, wenn man sich wirklich mit dem Gedanken, was Weihnachten bedeutet, beschäftigen möchte. Achtung: Echte Satire! Klicken Sie auf den Cartoon, um zum Artikel zu gelangen.

14. September 2010 Kategorie Allgemein, Ernährung, Inspiration, vegan

Der Tofu-Test – Wer merkt’s?

Viele Menschen sagen, sie mögen keinen Tofu. Doch stimmt das? Merken sie überhaupt, wenn ihr geliebtes Fleisch gegen eine gesunde, fleischlose Alternative ausgetauscht wird? RTL hat den Test gemacht…

21. August 2010 Kategorie Ernährung, Medizin, Tierrechte, Umwelt, vegan

Eier Rückrufaktion wegen Salmonellen

Ein halbe Milliarde Eier werden nach einem Befall mit Salmonellen zurückgerufen. Nur zwei Eierfarmen haben diese Menge produziert und an beiden Orten wurden bei Tests Salmonellen gefunden. Daher der Rückruf. Das “Egg-Safety Centre” – das “Zentrum für Eiersicherheit” kommentierte dazu: “Nur ein Prozent aller Eier in den USA sind betroffen”.

Natürlich könnte es uns eigentlich egal sein, ob in den USA gerade eine solche Rückrufaktion stattfindet, denn die Eier werden wohl kaum nach Deuschland gelangen. Oder vielleicht doch? In weiterverarbeiteten Lebensmitteln könnten sie vielleicht doch… aber darum geht es mir gar nicht.

Ich bin bestürzt über die Mengen. Wenn eine halbe Milliarde Eier nur 1% der Eier in den USA ausmacht, bedeutet das, das 50 Milliarden Eier auf dem Markt waren, als die Rückrufaktion begann. Bei nicht ganz 300 Millionen Einwohnern sind das ca. 15 Eier pro Kopf, Veganer und Lacto-Vegetarier nicht herausgerechnet. Wie viele Milliarden Hennen sitzen dafür in Legebatterien? Wieviel “Kraftfutter” aus genmanipuliertem Mais und Fischmehl wird ihnen gefüttert? Wieviele Tonnen ihrer Exkremente verseuchen die Luft und das Grundwasser? Ist es in Deutschland ähnlich?

Wenn ich diese Dimensionen anschaue, dann frage ich mich, ob wir wirklich überhaupt etwas ausrichten können, wenn Einzelne unter uns sagen: da mache ich nicht mehr mit. Wie viele Menschen müssten diesen Schritt gehen, damit sich in der Welt sichtbar etwas verändert? Und doch kann nur jeder einzelne Mensch für sich allein die Entscheidung treffen, an diesem System teilzunehmen oder eben nicht. Im Fall des Essens ist es auch ganz einfach – nur wir selbst entscheiden, was wir in den Mund stecken und was nicht. Niemand anderes ist verantwortlich.