Archive for September, 2010

22. September 2010 Kategorie Tierrechte, Umwelt

Wieder 15 Pilotwale in der Bucht von Taiji abgeschlachtet

Bericht aus Taiji: 21. September 2010

von Scott West
Sea Shepherd Conservation Society

Schätzungsweise 15 Pilotwale wurden heute morgen in der Bucht von Taiji, im Japanischen Bezirkt Wakayama, getötet.

Im ersten Tageslicht brachte ein Boot die Delphintrainer vom öffentlichen Strand hinüber zu der Killerbucht, wo die Wale festgehalten wurden. Sie waren nicht lange fort, dann kamen sie zurück und verließen die Gegend in ihren Autos. Anscheinend war keiner der Wale für den Handel mit lebenden Tieren geeignet. Vielleicht waren sie schon zu sehr von den Schlägen verletzt, mit denen sie in der flachen Bucht zurückgehalten wurden. Die Behauptung, die Meeresaquarien weltweit verbreiten, dass sie nämlich nicht am Töten von Walen beteiligt sind, entpuppte sich heute als Lüge.

Kurz nachdem die Trainer verschwunden waren, kamen die “Fischer”. Ihre knallharte Effizienz straft ihre Behauptungen Lügen, dass sie Delphine und Wale achten und verehren.

Planen werden über die eben abgeschlachteten Wale gebreitet

Planen werden über die eben abgeschlachteten Wale gebreitet

Es war bald vorbei und die Netze wurden heruntergelassen. Dann verließen kleine Boote mit ihrer toten Ladung, die sie sorgfältig unter Planen versteckt hielten, die Bucht. Die Boote verschwanden um die Ecke außer Sicht, daraufhin verließen auch bald Polizei und alle anderen die Gegend. Wir blieben noch und entdeckten dann von einem anderen Aussichtspunkt aus einen Kahn vor der Bucht, der mit Planen bedeckt war. Dort hatte man die Wale aus dem Wasser geholt. Die toten Wale wurden mit Seilen, die an ihren Schwanzflossen befestigt waren, von dem Kahn herab auf ein Delphinjägerboot gezogen. Drei Mal zog das Boot etwa 5 Wale von dem Kahn herunter und transportierte sie zum Schlachthof im Hafen von Taiji.

Im Schlachthof waren die großen Tore geöffnet und die Aktivitäten im Bereich der Meeresfrüchte spielten sich vor aller Augen ab. Niemand schämt sich dort. Auf der Seite, wo die Wale hingebracht wurden, war das allerdings nicht der Fall. Die Tore auf dieser Seite waren fest verschlossen und eine riesige orangefarbene Plane hing davor, um die Vorgänge dort vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Als das Jagdboot seine letzte Ladung toter Wale zum Schlachthof brachte, war Sea Shepherd vor Ort, um die Lieferung zu dokumentieren.

Die toten Wale werden in den Schlachthof gezerrt.

Die toten Wale werden in den Schlachthof gezerrt.

Selbst hier versuchten die “Fischer” die Körper ihrer Opfer vor unseren Blicken zu verstecken. Sie bedeckten sie mit einer Plane als sie sie aus dem Wasser über die Betonstufen nach oben zogen und dann unter einem fast ganz herabgelassenen Rolltor durchzogen. Das Tor schloss sich daraufhin schnell.

Warum treffen diese Männer solche drastischen Vorkehrungen, um ihre Aktivitäten vor uns und damit vor der Welt zu verbergen? Wenn sie stolz auf ihren Beruf und ihre sogenannte “Kultur” wären, warum verbergen sie dann ihre Taten? Nein, es ist eine Schande und sie wissen es. Sie sind sichtbar wütend auf uns, weil wir ihre Lüge an die Öffentlichkeit bringen.

Ich wurde auch wütend, nachdem ich Zeuge der Ereignisse an diesem Morgen geworden war. Ich war wütend auf meine eigene Unfähigkeit, diesen Dingen ein Ende zu setzen. Ich habe mein Berufsleben als FBI Beamter verbracht und war immer in der Lage gewesen, einzugreifen, um kriminelles Verhalten zu beenden. Das einzige, was es mir leichter macht, ist, hier zu sein und es zu wagen, diese entsetzliche Lüge an die Öffentlichkeit zu bringen. Vielleicht wird die Welt hören, was hier vorgeht und Druck machen, um dem ein Ende zu setzen. Nur eine Handvoll Männer aus Taiji machen bei diesen Taten mit und doch ist die ganze Stadt von ihren Verbrechen gezeichnet. Taiji ist eine sehr kleine Küstenstadt im ländlichen Japan und doch ist die ganze japanische Nation von den Verbrechen befleckt, die diese Männer begehen.

Ich verließ den Ort und seine Leute voller Wut. Wie können sie es wagen, diese Verbrechen zu ignorieren? Eine kurze Zeit lang hasste ich alle Japaner.

Ungefähr eine Stunde nach den Vorfällen in der Bucht, spazierte ich durch die nahe gelegene Stadt Katsuura und sah die junge Verkäuferin aus der Bäckerei. Sie lächelte, als sie mich wiedererkannte und grüßte mich freundlich. Ich wollte ihn noch festhalten, aber mein Hass schmolz dahin. Es sind nicht die Japaner, die ich hasse. Ich hasse die Taten einer Handvoll Männer und die bewusste Blindheit der Bevölkerung. Ich möchte die Japaner dazu ermutigen, ihre Augen zu öffnen, sodass sie erkennen, wie der größte Teil der Welt diese Taten einiger weniger Männer in Taiji sieht. Es liegt an der Welt, die Japaner wissen zu lassen, was für ein Ansehen ihnen diese wenigen Männer in Taiji verschaffen.

Der 14. Oktober 2010 wurde von Ric Barry zum Tag des internationalen Protests ausgerufen, an dem der japanischen Regierung möglichst weltweit mitgeteilt werden sollte, wie wir uns fühlen. Seit 2003 organisiert Sea Shepherd Protestaktionen zum Schutz der Delfine und Wale. Ich wünsche mir, dass dieses Jahr auch in Deutschland viele Menschen den Tag nutzen, um vor der Japanischen Botschaft und den Konsulaten dagegen zu protestieren.

21. September 2010 Kategorie Allgemein, Umwelt

Ich war eine von Vielen

Am Wochenende war ich in Berlin auf der Anti-Atomkraft Demo. Mein ausführlicher Bericht wurde jetzt von meiner Lieblings-Internetzeitung ‘The Intelligence’ veröffentlicht. Bitte hier klicken…

21. September 2010 Kategorie Ernährung, Tierrechte, Umwelt

Fische – vergessene Opfer auf unseren Tellern.

Von Peter Singer, übersetzt von Frauke Girus-Nowoczyn

Als ich ein Kind war, nahm mich mein Vater immer zu Spaziergängen mit, oft am Fluss entlang oder am Meer. Wir kamen an Anglern vorbei, die vielleicht gerade ihre Angel mit einem kämpfenden Fisch am Ende einholten. Einmal sah ich einen Mann, der einen kleinen Fisch aus einem Eimer nahm, um ihn noch zappelnd auf einen leeren Haken zu spießen und ihn als Köder zu verwenden.

Ein anderes Mal, als unser Weg entlang eines ruhigen Stroms führte, sah ich einen Mann am Ufer sitzen und seine Angel beobachten, anscheinend im Frieden mit sich und der Welt, währen neben ihm die Fische, die er bereits gefangen hatte, hilflos zappelten und nach Luft schnappten. Mein Vater sagte, dass er nicht verstehen könne, wie jemand sich daran freuen könne, seinen Nachmittag damit zu verbringen, Fische aus dem Wasser zu ziehen und sie draußen langsam sterben zu lassen.

Diese Kindheitserinnerungen kamen zurück als ich Worse Things Happen at Sea: the Welfare of Wild-caught Fish [wörtl.: 'Schlimmeres geschieht auf dem Meer: wie es freilebenden Fischen ergeht, die gefangen werden'] las, einen bahnbrechenden Bericht, der vorigen Monat auf fishcount.org.uk. veröffentlicht wurde. Fast überall auf der Welt gilt es als normal, dass Tiere, wenn sie zu Nahrungszwecken getötet werden, möglichst leidensfrei getötet werden sollen. Schlachtregeln beinhalten im Allgemeinen, dass die Tiere sofort bewusstlos sein müssen, bevor sie getötet werden, oder dass der Tod augenblicklich erfolgen muss, oder im Fall rituellen Schlachtens, dass der Tod so schnell erfolgen möge, wie es die religiöse Doktrin zulässt.

Das gilt nicht für Fische. Es gibt keine “humanen” Schlachtbedingungen für frei lebende Fische, die im Meer gefangen und getötet werden, auch für Zuchtfische existiert so etwas eher nicht. Fische, die von Fischdampfern gefangen werden, werden an Bord gehievt und man lässt sie dort ersticken. Sie lebend als Köder auf Angelhaken zu spießen ist eine gängige Praxis: Bei der Langleinenfischerei zum Beispiel gibt es Hunderte oder Tausende Haken an einer einzigen Leine, die 50 bis 100 Km

Ein Hering gefangen im Netz eines Schottischen Fischdampfers.

Ein Hering gefangen im Netz eines Schottischen Fischdampfers.

lang sein kann. Fische, die den Köder annehmen, können viele Stunden lang am Haken hängen, bevor die Leine eingeholt wird.

Die kommerzielle Fischerei verwendet häufig Stellnetze – Wände aus feinen Netzen, in denen die Fische sich verheddern, oft mit den Kiemen hängen bleiben. Sie können darin ersticken, weil sie durch die verhedderten Kiemen nicht mehr atmen können. Wenn nicht, bleiben sie doch stundenlang gefangen, bevor die Netze eingeholt werden.

Die überraschendste Enthüllung dieses Berichts ist jedoch die atemberaubende Anzahl von Fischen, denen Menschen diese Todesarten zumuten. Indem sie die Tonnagen aus den Fangberichten den verschiedenen gefangenen Fischarten zuordnete und sie durch das Durchschnittsgewicht jeder Fischart teilte, erstellte Alison Mood, die Autorin des Berichts, die vermutlich erste systematische Schätzung der Anzahl weltweit gefangener frei lebender Fische. Es handelt sich ihren Berechnungen nach um eine Trillion [1.000.000.000.000.000.000], es könnten aber auch bis zu 2,7 Trillionen sein.
Betrachten wir dies einmal anders: die United Nations Food and Agriculture Organisation [Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen] schätzt, dass etwa 60 Milliarden Tiere jährlich zum menschlichen Verzehr getötet werden – das entspricht etwa neun Tieren pro menschlichem Wesen auf unserem Planeten. Wenn wir von Moods niedrigerer Schätzung von einer Trillion ausgehen, entspricht die Anzahl der gefangen Fische pro Kopf 150. Das beinhaltet noch nicht die Milliarden Fische, die illegal gefangen werden, auch nicht die Fische, die ungewollt als Beifang gefangen und weggeworfen werden und auch die Fische, die als Köder auf Haken gespießt werden zählen dabei nicht.
Viele dieser Fische werden indirekt verzehrt – gemahlen als Fischmehl landen sie in der Massentierhaltung bei Hühnern oder Fischen. Eine durchschnittliche Lachsfarm verbraucht 3-4 Kg freilebender Fische für jedes Kilogramm Lachs, das sie produziert.
Nehmen wir einmal an, all dieser Fischfang wäre nachhaltig, was er natürlich nicht ist. Es wäre dann doch beruhigend zu glauben, dass das Töten in solch einem riesigen Ausmaß nicht schlimm ist, weil Fische keinen Schmerz empfinden. Aber das Nervensystem der Fische ähnelt dem von Vögeln und Säugetieren genug, um annehmen zu lassen, dass dem doch so ist. Wenn Fische etwas erleben, das anderen Tieren körperliche Schmerzen zufügt, verhalten sie sich auf eine Weise, die Schmerz vermuten lässt und die Veränderung in ihrem Verhalten kann mehrere Stunden lang anhalten. Es ist ein Mythos, dass Fische ein kurzes Gedächtnis haben. Fische lernen, unangenehme Erfahrungen zu vermeiden, wie z.B. Elektroschocks. Schmerzstillende Medikamente verringern die Schmerzsymptome, die sie sonst zeigen.
Victoria Braithwaite, Professorin für Fischerei und Biologie an der Pennsylvania State University, hat vermutlich mehr Zeit auf die Erforschung dieses Themas verwendet als je ein anderer Wissenschaftler zuvor. Ihr kürzlich erschienenes Buch Do Fish Feel Pain? [Empfinden Fische Schmerz?] zeigt, dass Fische nicht nur Schmerz empfinden können, sondern sogar viel klüger sind, als die meisten Menschen glauben. Im letzten Jahr erklärte eine wissenschaftliche Kommission der EU, dass ausreichend Beweise dafür vorliegen, dass Fische Schmerz empfinden.
Warum sind Fische die vergessenen Opfer auf unseren Tellern? Ist es, weil ihr Blut kalt ist und sie von Schuppen bedeckt sind? Ist es, weil sie ihrem Schmerz keine Stimme verleihen können? Aus welchem Grund auch immer, die Beweise häufen sich, dass kommerzieller Fischfang unvorstellbare Schmerzen und Leiden verursacht. Wir müssen lernen, freilebende Fische auf humane Art zu fangen und zu töten – oder, wenn das nicht möglich ist, weniger grausame und nachhaltigere Alternativen für ihren Verzehr finden.

Originaltext

Peter Singer

Peter Singer

Peter Singer ist Professor für Bioethik an der Princeton University und Preisträger der Universität von Melbourne. Sein bekanntestes Buch ist wohl Animal Liberation – Die Befreiung der Tiere aus den 70er Jahren. Neuere  Bücher sind Praktische Ethik und in diesem Jahr wurde  Leben Retten – Wie sich die Armut abschaffen lässt und warum wir es nicht tun veröffentlicht.

15. September 2010 Kategorie Ernährung, Inspiration, Tierrechte

Hagen Rether legt nach

Jeglicher Kommentar meinerseits wäre hier überflüssig – kaum jemand bringt es so bissig auf den Punkt wie Hagen Rether.

14. September 2010 Kategorie Allgemein, Ernährung, Inspiration, vegan

Der Tofu-Test – Wer merkt’s?

Viele Menschen sagen, sie mögen keinen Tofu. Doch stimmt das? Merken sie überhaupt, wenn ihr geliebtes Fleisch gegen eine gesunde, fleischlose Alternative ausgetauscht wird? RTL hat den Test gemacht…

9. September 2010 Kategorie Ernährung, Medizin

Nach den Eiern nun wieder Fleisch

Nach dem Rückruf einer halbe Milliarde (!) Eier wegen Salmonellengefahr gibt es eine weitere Rückrufaktion in den USA. Diesmal geht es wieder um einen Befall von E.coli, einem Bakterium, das Magen-Darm-Erkrankungen hervorrufen kann. Ende August waren drei Menschen bereits erkrankt. Etwa 4000 Kg Fleisch sollen zurückgerufen werden, doch etliches davon dürfte friedlich in den Tiefkühlschränken schlummern.

Es gibt verschiedene E.coli Bakterienstämme. Nur einer ist derzeit offiziell im Fleisch verboten. Die amerikanische Regierung muss nun entscheiden, ob sie sechs weitere Stämme in die Verbotsliste aufnimmt. Die Fleischindustrie reagierte abwehrend – nur wegen eines Krankheitsausbruchs sei das Verbot nicht erforderlich. Ein Verbot der Krankheitserreger würde “mehr schaden als nutzen”, denn es würde nur zu teuren Tests führen. Dieses Geld könne man besser in Maßnahmen investieren, die verhindern, dass diese Bakterien überhaupt ins Fleisch gelangen.

Na dann weiterhin allen “Genießern” tierlicher Nahrungsmittel Guten Appetit.

8. September 2010 Kategorie Inspiration

Morgengebet

Im kirchlichen Sinn, bin ich überhaupt nicht religiös. Aber dieses Morgengebet von Paulo Coelho hat mich sehr tief berührt, deshalb habe ich es gleich übersetzt. Natürlich lässt sich das Wort “Gott” durch jedes andere ersetzen, dass Du für die Kraft, die größer ist als wir, verwendest.

Morgengebet

Gott, schütze unsere Zweifel, denn Zweifeln ist eine Form des Gebets. Es ist der Zweifel, der uns wachsen lässt, denn er zwingt uns, angstfrei auf die vielen Antworten zu schauen, die es auf eine Frage gibt. Und damit dies möglich ist…

Gott, schütze unsere Entscheidungen, denn Entscheidungen zu treffen ist eine Form des Gebets. Gib uns den Mut, nach unseren Zweifeln zwischen einem Weg und einem anderen zu wählen. Möge unser JA immer ein JA sein und unser NEIN immer ein NEIN. Haben wir erst einmal unseren Weg gewählt, mögen wir niemals zurückschauen und nicht zulassen, dass unsere Seele von Gewissensbissen zerfressen wird. Und damit dies möglich ist…

Gott, schütze unsere Handlungen, denn Handeln ist eine Form des Gebets. Möge unser täglich Brot das Ergebnis des Besten sein, das wir in uns tragen. Mögen wir durch unsere Arbeit und unser Handeln ein wenig von der Liebe weitergeben, die wir empfangen. Und damit dies möglich ist…

Gott, schütze unsere Träume, denn Träumen ist eine Form des Gebets. Hilf uns, dass wir unabhängig von unserem Alter und unseren Lebensumständen immer in der Lage sind, in unserem Herzen ein Licht leuchten zu lassen, die heilige Flamme der Hoffnung und der Beharrlichkeit. Und damit dies möglich ist…

Gott, gib uns Enthusiasmus, denn Enthusiasmus ist eine Form des Gebets. Er verbindet uns mit dem Himmel und der Erde, mit Erwachsenen und Kindern; er zeigt uns, dass unsere Wünsche wichtig sind und unsere größten Bemühungen verdienen. Es ist der Enthusiasmus, der uns bestätigt, dass alles möglich ist, solange wir das, was wir tun, mit ganzer Hingabe tun. Und damit dies möglich ist…

Gott, schütze uns, denn das Leben ist die einzige Weise, auf die wir Dein Wunder sichtbar werden lassen können. Möge die Erde weiterhin Samen in Weizen verwandeln, mögen wir weiterhin Weizen in Brot verwandeln. Das ist nur möglich, wenn wir die Liebe haben; deshalb lass uns nicht in unserer Einsamkeit. Gib uns immer Deine Gesellschaft sowie die Gesellschaft von Männern und Frauen, die zweifeln, die handeln und die träumen, die enthusiastisch sind und jeden Tag leben, als sei er ganz und gar Deiner Herrlichkeit gewidmet.

Amen.