Archive for Mai, 2010

30. Mai 2010 Kategorie Ernährung, Medizin

An die Männer

Gestern kam die Meldung, dass Dennis Hopper mit nur 74 Jahren an Prostatakrebs gestorben ist. Das ist eine der häufigsten Todesursachen bei Männern – und gleichzeitig eine, die größtenteils vermieden werden und sogar oft noch aufgehalten werden kann, wenn man(n) sich entsprechend ernährt.

Bei etwa 20% der Männer über 45 finden sich in der Prostata Krebszellen(1), ohne dass sie Symptome haben oder irgendetwas spüren. Der Körper kann Krebszellen auch wieder zerstören, in den meisten Fällen führen sie also nicht zu einer Tumorbildung, die die Lebensspanne verkürzt. 11% aller Krebserkrankungen bei Männern beginnen jedoch in der Prostata. In diesen Fällen wächst der Tumor also heran, kann sogar in andere Körperteile metastasieren. Dann verkürzt er die Lebenszeit statistisch betrachtet um neun Jahre(2). Geographisch gesehen kommt diese Krebsart zehn Mal so häufig in Ländern mit einer “westlichen” Ernährung vor, als in Ländern, in denen die Menschen hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung leben. Asiaten, die kaum je an Prostatakrebs erkranken, vervielfachen ihr Risiko, wenn sie in Länder wie die USA oder nach Europa auswandern. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Ernährung eine größere Rolle spielt, als z.B. die genetische Belastung.

Tierliches Fett und tierliches Eiweiß scheinen neben Hormonen in der Nahrung die Hauptfaktoren für die Entstehung von Prostatakrebs zu sein. Ende letzten Jahres wurde eine Studie veröffentlicht, die Geflügel und Eier ebenfalls mit einbezieht. Das Insulin ähnliche Wachstumshormon IGF-1, das vor allem in Milchprodukten vorkommt, spielt ebenfalls eine tragende Rolle(3).

Wenn Sie also Ihr Risiko an Prostatakrebs zu erkranken verringern möchten, dann verzichten Sie so weit wie möglich auf tierliches Eiweiß und Fett. Es gibt tatsächlich leckere Alternativen. Eine ballaststoffreiche, fettarme Ernährung kann den ausgebrochenen Krebs sogar aufhalten – es ist also nie zu spät.

Dr. Dean Ornish führte eine Studie mit 93 an Prostatakrebs erkrankten Männern durch, die alle Bestrahlungen, Chemotherapie und Operationen für sich ablehnten. Er teilte sie in zwei Gruppen ein: die erste Gruppe bekam eine fettarme, rein pflanzliche Ernährung, zusätzlich ein leichtes Bewegungsprogramm. Die zweite Gruppe änderte nichts an ihrer Lebensweise.

Nach einem Jahr wurden die Ergebnisse im Journal of Urology in den USA veröffentlicht(4).

Sechs Patienten aus der Kontrollgruppe waren aus der Studie ausgeschieden, weil ihr Tumor sehr schnell wuchs. Sie entschieden sich doch für eine konventionelle schulmedizinische Behandlung aus Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung.

Keiner aus der Gruppe mit der veganen (rein pflanzlichen) Ernährung erlebte ein solches Wachstum des Tumors. Im Gegenteil, die Tumormarker sanken nachweislich im Blut(4). Die Blutuntersuchungen zeigten, dass das Krebswachstum durch die Ernährungsumstellung verringert werden konnte. Je konsequenter die Patienten die Ernährungsrichtlinien umsetzten, desto besser war ihr Ergebnis.

Die Hemmung des Krebswachstums wurde auch noch anders nachgewiesen. Am Ende des Jahres vermischten die Forscher Blut der Probanden mit Krebszellen und beobachteten das Wachstum. Das Blut der Kontrollgruppe hemmte das Wachstum der Krebszellen kaum – nur etwa um 9%. Das Blut der Menschen aus der Gruppe der veganen Ernährung verhinderte das Wachstum der Krebszellen um 70% – ein fast acht Mal besseres Ergebnis.

Wenn Sie nachher oder morgen entscheiden, was Sie essen wollen, dann behalten Sie diese Informationen doch im Hinterkopf und versuchen Sie einmal die guten Alternativen zu finden. Es gibt sie – leckere, rein pflanzliche Mahlzeiten, sogar Grillen kann man ohne seine Gesundheit dafür zu runieren. Hierzu gibt es gerade wundervolle Rezepte in der neuesten Ausgabe von Schrot & Korn.  Oder Sie belegen einen meiner Kurse – Termine finden Sie auf unserer Praxiswebsite.



1 Breslow N, Chan CW, Dhom G, et al. Latent carcinoma of prostate at autopsy in seven areas. Int J Cancer 1977;20:680-8.

2 Carter BS, Carter HB, Isaacs JT. Epidemiologic evidence regarding predisposing factors to prostate cancer. Prostate 1990;16:187-97.

3 Chan JM, Stampfer MJ, Giovannucci E, et al. Plasma insulin-like growth factor-I and prostate cancer risk: a prospective study. Science 1998;279:563-5

4 Ornish D, et al. 2005. Intensive lifestyle changes may affect the progression of prostate cancer. Journal of Urology. 174:1065-70

29. Mai 2010 Kategorie Ernährung

Essen Sie manchmal im Speisenwagen der Bahn?

Ich bin naiv. Das muss ich einfach zugeben. Eben habe ich den Artikel “Sarah Wiener tischt auf” bei Foodwatch gelesen und nun ist mir klar, wie sehr man für dumm verkauft wird, wenn man im Speisewagen der Bahn essen geht. Da tue ich zwar sowieso nicht, aber trotzdem ärgert und schockert mich die Tatsache, dass dort Mischungen aus Zusatzstoffen im Essen anzufinden sind, die nicht deklariert werden müssen. Doch was mich wirklich überrascht ist die Tatsache, dass mir das in jedem beliebigen Restaurant auch passieren kann. Dass Hersteller Ihre Produkte für Großküchen und Restaurants mit dem ‘Prädikat’ “ohne deklarierungspflichtige Zusatzstoffe” kennzeichnen, und dass ich in einem Restaurant aus der Karte nicht entnehmen kann, ob dort frisch gekocht wird oder nur irgendwelche Industrienahrung warm gemacht und serviert wird. Da schüttelt es mich doch schon wieder. Ob das auch für vegane Restaurants gilt? Naja, die gibt’s ja eh kaum, die werden keine Zielgruppe für die Hersteller von Industrienahrung sein. Trotzdem habe ich mich an der Aktion “Für mehr Klarheit auf der Speisekarte” natürlich beteiligt. Wenn Sie auch wissen wollen, was Sie auf dem Teller haben, wenn Sie auswärts essen, dann unterstützen Sie die Aktion.

Wer mehr über den Betrug beim Essen erfahren möchte, sollte das Buch von Thilo Bode, dem Gründer von Foodwatch, unbedingt lesen.

27. Mai 2010 Kategorie Umwelt

Chevron soll aufräumen

Chevron, der Nachfolgekonzern von Texaco und Gulf Oil hat in Ecuador eine beispiellose Umweltverschmutzung angerichtet und den Lebensraum sowie die Gesundheit von über 30.000 Menschen zerstört. Bereits 1967 begann die Ausbeutung von Ölfeldern, die auf dem Land von fünf Eingeborenenvölkern liegen: den Cofan, Siona, Secoya, Kichwa, and Huaorani. Die Regierung verließ sich auf das Know-How der großen amerikanischen Firma und die Zerstörung unberührter Natur wurde auch später von der Militärdiktatur, die das Land sieben Jahre lang beherrschte, unterstützt. Das Militär bedrohte die Menschen und wenn sie sich den Bohrungen widersetzen wollten, wurden sie enteignet.

Chevron ging vollkommen rücksichtslos vor. Überall wurde die Erde und das Wasser mit Öl verschmutzt. Bisher unbekannte Krankheiten breiteten sich unter den Eingeborenen aus, Kinder kamen mit Geburtsfehlern auf die Welt. Die Tiere verschwanden, Missernten begannen und Krebserkrankungen wurden immer häufiger. Das Gesamtergebnis aus all den Jahren wird auch als das “Tchnernobyl des Amazonas” bezeichnet.

Seit Jahren kämpfen die Ecuadorianer darum, dass Chevron in die Verantwortung genommen wird. Ein Kampf “David gegen Goliath”, der von Joe Berlinger unter dem Titel “CRUDE” dokumentiert wurde.

Chevron bedient sich aller juristischer und medialer Tricks, hat sogar den Gerichtshof in Den Haag angerufen, weil die ecuadorianische Regierung ‘nicht objektiv sei und von der eigenen Verantwortung ablenken wolle’. Gestern wurden Menschen, die vor dem Firmensitz in Houston anlässlich der Aktionärsversammlung protestieren wollten, festgenommen.

Avaaz hat eine Unterschriftenkampagne ins Leben gerufen, die direkt an die Geschäftsleitung des Unternehmens, dessen Aktionäre und die US Medien überbracht werden soll. Unterzeichnen Sie mit und sorgen Sie dafür, dass dieser Konzern nicht seine Macht ausnutzt, um Menschenleben zu zerstören. Hier geht es zur Unterschriftenaktion: –> klick!

22. Mai 2010 Kategorie Ernährung, Tierrechte

Grillen ohne Tierleid?

Kann man die Grillsaison genießen ohne dafür das Leiden und Sterben von Tieren in Kauf zu nehmen? Ja, das geht ganz problemlos. Neben leckeren marinierten Gemüsespießen oder selbstgemachten Würstchen oder Bratlingen (z.B. aus Sonnenblumenkernen, Karotten und anderem Gemüse) gibt es natürlich fertige Fleischersatzprodukte zu kaufen. Ob das schmeckt und auch Nicht-Veganer überzeugt? Peta hat einen Film darüber gemacht.

22. Mai 2010 Kategorie Inspiration

Denken oder Sein?

Viele Menschen denken über den Sinn ihres Lebens nach, suchen ihn, wollen ihn (heraus)finden.  Das kann ganz schön viel Stress verursachen, denn wenn man ihn nicht findet, bleibt das eigene Leben dann sinnlos? Vergeudete Lebenszeit? Das reicht doch für eine handfeste Depression, oder? Oder aber man findet einen Sinn, der einem Angst macht, an den man sich nicht herantraut, wie z.B. die Welt zu retten, oder vielleicht auch ‘nur’ Wale oder streunende Katzen…

Neulich las ich den Satz: Der Sinn deines Lebens ist nicht, was du denkst.

Stimmt! Der Sinn deines Lebens ist, zu sein, wer du bist! Dein Potential möglichst ganz zu entfalten. Es geht nicht darum, irgendeine Aufgabe zu erfüllen. Dinge, wie ‘erfolgreich werden’ oder  ‘die Welt retten’ sind letztlich nur Aktvititäten, durch die du dein Sein ausdrückst. Diese Aktivitäten können wichtig sein, gar keine Frage. Wir alle haben Ziele, Wünsche, vielleicht eine Berufung, aber jede/r von uns ist viel mehr als das. Wenn wir Selbsterkenntnis betreiben und uns bewusst machen, welche Geschenke jede/r von uns der Welt zu geben hat, dann gehen wir unseren ureigenen Weg. Wenn wir unser Tun vollkommen verantworten, können wir jede Entscheidung treffen, ohne uns an Regeln anderer halten zu müssen. Es gibt dann kein richtig oder falsch mehr.  All diese Grenzen, die uns scheinbar gesetzt sind, lösen sich dann auf und dahinter liegt die Freiheit.

Diese Freiheit beinhaltet, sich in jedem Moment zu prüfen und auf dem eigenen Weg zu bleiben. Isst du jetzt dieses Tier oder nicht? Fährst du diese Strecke mit dem Auto oder mit dem Rad? Stellst du Forderungen an diesen Menschen oder lässt du ihn ganz frei? Kaufst du Billigware und nimmst Kinderarbeit in Kauf oder verzichtest du auf etwas, das du dir wünscht? Wie drückt sich das, was du bist, am besten aus?

Vielleicht ist Pfingsten genau der richtige Moment, sich Zeit zu nehmen und da hinein zu spüren…

21. Mai 2010 Kategorie Umwelt

Solarbetriebene Frachtschiffe?

Können Sie sich vorstellen, dass Schiffe mit riesigen Sonnensegeln ausgestattet werden und so der Transport von Waren und Reisen deutlich umweltfreundlicher werden? Das ist schon seit einiger Zeit möglich – für Fähren, Tanker, Privatjachten – und erste Firmen setzen die Technik auch schon ein. Die Firma Solar Sailor hat sich die Technologie patentieren lassen und ihre Produkte sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch eine Augenweide. Schiff mit SonnensegelErste Fährschiffe sollen in Hongkong zum Einsatz kommen, ein großes chinesisches Frachtunternehmen nutzt bereits die Sonnensegel und senkt so den Energieverbrauch ihrer Transportschiffe um 20-40%. Kombiniert man die Sonnensegel mit Hybridmotoren, wird die Energiebilanz noch besser.

16. Mai 2010 Kategorie Inspiration

Warum weinst Du?

Ein Mann klopfte an die Tür seines Freundes, um ihm eine Bitte vorzutragen:
Kannst Du mir bitte 4000 Dinar leihen, um eine Schuld zu begleichen? Kannst Du mir helfen?
Der Freund bat seine Frau, alles zusammenzutragen, was sie an Wertsachen besaßen, aber selbst das reichte nicht. Er musste losgehen und sich von den Nachbarn Geld leihen, bis er die Summe zusammen hatte.

Als der Mann ging, sah die Frau, dass ihr Ehemann weinte.
Warum bist du traurig? Hast Du etwa Angst, dass wir jetzt, wo wir uns verschuldet haben, es nicht zurückzahlen können?
Nein, das ist es nicht. Ich weine, weil dieser Freund, der uns gerade besucht hat, mir sehr am Herzen liegt und trotzdem wusste ich nichts von seiner Situation. Ich habe mich seiner erst erinnert, als er gezwungen war, an meine Tür zu klopfen und mich um Geld zu bitten.

von Paulo Coelho.

9. Mai 2010 Kategorie Ernährung, Medizin

Bio oder nicht Bio – das ist hier die Frage

Nun hat es die Bio-Branche mal wieder erwischt und alle Kritiker können jubeln – Bio ist eben doch nicht besser. Vor Kurzem musste Lidl noch den Käse wegen Verseuchung mit Listerien zurückrufen – zugegeben, das war kein Bio-Skandal, das war konventionelle Lebensmittel-Vergiftung – nun sind es die Bio-Eier mit Dioxin.

Wer sich für die Hintergründe interessiert und die Fakten noch einmal nachlesen möchte schaut z.B. in der TAZ nach.

Die Frage ist: können wir wirklich erwarten, dass Discounter wie Aldi und Lidl uns qualitativ hochwertige Bioware liefern? Dort gehen wir doch hin, weil wir für unsere Ernährung nicht viel Geld ausgeben können. Muss man sich dann nicht auch darüber im Klaren sein, dass die Standards für Lidl oder Aldi Bioware eben andere sind, als für Demeter oder Allnatura Produkte aus dem Biomarkt? Demeterhöfe bauen mindestens 70% des Tierfutters auf eingenem Land an, optimalerweise sollten es natürlich 100% sein.

Bio gerät in Verruf – doch eigentlich liegt es daran, dass die gesetzlichen Vorschriften auch auf EU-Ebene deutlich niedrigere Standards setzen, das Ergebnis sehen wir nun. Genauso gibt es z.B. Bio-Sonnenblumenkerne aus China – wer will denn nachprüfen, ob die wirklich Bio sind? Oder die Sojamilch-Produkte, die es jetzt im Supermarkt zu kaufen gibt, sind die wirklich alle aus nicht genmanipuliertem Soja?

Ich verlasse mich am liebsten auf Bioprodukte mit hohen Standards aus Deutschland. Oder auf ausländische Bioprodukte aus dem Transfairhandel. Aber das ist natürlich auch eine Frage der finanziellen Möglichkeiten und da geht es mir wie den meisten von uns: alles Bio geht einfach nicht. Ich habe den Vorteil, dass ich vegan lebe und inzwischen Rohköstlerin geworden bin. Meine Ernährung besteht also fast ausschließlich aus gutem Gemüse, Obst und Nüssen.

Wie machen Sie das? Wieviel Bio kaufen Sie? Wem vertrauen Sie noch?

3. Mai 2010 Kategorie Inspiration

Statt Blumen zum Muttertag

Am Sonntag ist wieder Muttertag. Eine Einrichtung, die ich eigentlich völlig überflüssig finde. Wer seine Mutter wertschätzt, wird dies hoffentlich öfter als einmal im Jahr zeigen. Aber der Druck, am Sonntag eine kleine Aufmerksamkeit zu verschenken ist natürlich groß. Meist sind es ja diese völlig überteuerten Blumensträuße, die man ohne zu überlegen schnell kaufen kann. Wie wäre es denn dieses Jahr mit einem anderen Geschenk? Einem, das Mutter freut und dem Ganzen hilft?

Statt Blumen – ein Baum. Bei Baldwald gibt es nicht nur eine Urkunde, sondern man hat tatsächlich realen Zugang zu “seinem” Baum.

Statt Schokolade -  eine Apfelpatenschaft. Das unterstützt ein schönes Projekt und sichert Mutter 20 Kg Äpfel von ihrem eigenen Baum – sehr lecker und sehr gesund.

Zum Spielen – Mutter puzzelt gern? Im Shop des Vereins zur Rettung des Regenwalds gibt es viele interessante Artikel, darunter mehrere Puzzle mit 1000 Teilen, die schön und eine echte Herausforderung sind.

Wollen Sie Ihrer Frau zusammen mit Ihren Kindern eine Muttertagsüberraschung bereiten? Wie wäre es mit Pfannkuchen zum Frühstück? Aber natürlich vegan, damit kein Tier für den Muttertag leiden muss. Sie haben kein Rezept? Das lässt sich schnell ändern. Dieses Rezept ist so kinderleicht, ihre Kinder werden begeistert sein:

Zutaten:

  • 2 Tassen Vollkornmehl (Weißmehl enthält kaum Nährstoffe)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Tasse Apfelsaft (Naturtrüb, ungezuckert)
  • 1 Tasse Sojamilch
  • evtl. etwas Agavendicksaft oder Ahornsirup zum Süßen
  • 1 Prise Salz

Mehl mit Backpulver und der Prise Salz gut vermischen, dann die Flüssigkeiten hinzugeben. Der Teig sollte dickflüssig sein. Eine Pfanne mit Öl auspinseln und die Pfannkuchen darin ausbacken. Tipp: in einer kleinen Pfanne ist es einfacher.

Servieren Sie die Pfannkuchen mit Ahornsirup, Marmelade oder einem veganen Schokoaufstrich und Nüssen – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Guten Appetit.

Vielleicht schenken Sie auch einfach etwas mehr von Ihrer Zeit – in Form einer außergewöhnlichen Unternehmung wie einem Picknick im Grünen, einer Fahrt im Ruderboot, oder oder oder…

1. Mai 2010 Kategorie Ernährung

Fischöl trägt nicht zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bei

Es wird immer wieder gesagt, dass der Verzehr von Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren, insbesondere EPA und DHA die kognitiven Fähigkeiten im Alter länger aufrecht erhalten soll. Doch neueste Forschungen haben ergeben: Fischöl trägt nicht zur Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten bei. Zu diesem Ergebnis kamen englische Forscher, die ältere Erwachsene nach zwei Jahren mit Fischöl als Nahrungsergängzungsmittel untersuchten. In einer Doppelblindstudie bekamen 867 Versuchspersonen mit einem Durchschnittsalter von 75 Jahren entweder Fischöl (mit 200 mgEPA plus 500 mg DHA) oder Placebo (Olivenöl). Verschiedene Untersuchungen wurden durchgeführt, darunter Tests zur Reaktionszeit, dem räumlichen Gedächtnis sowie zur Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung. Zwischen beiden Gruppen traten keine Unterschiede auf.

Dangour AD, Allen E, Elbourne D, et al. Effect of 2-y n23 long-chain polyunsaturated fatty acid supplementation on cognitive function in older people: a randomized, double-blind, controlled trial1–3. Am J Clin Nutr. Published ahead of print April 21, 2010. doi: 10.3945/ajcn.2009. 29121.

Die Frage, die man sich stellen sollte ist: woher haben die Fische die Omega-Fettsäuren? Diese sind nämlich pflanzlichen Ursprungs. Deshalb enthalten Zuchtfische auch viel weniger. Wir können unseren Bedarf sehr gut aus Pflanzennahrung decken, müssen den Umweg über das Fischfett nicht machen, denn Fischfett enthält neben den Omega-Fettsäuren viele andere Dinge, die wir in unserem Körper lieber nicht haben wollen, wie etwa Schwermetalle und giftige Chemikalien.