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24. August 2010 Kategorie Allgemein - Kein Kommentar

Die Bucht

Gestern abend habe ich den Film ‘The Cove’ zu deutsch ‘Die Bucht’ gesehen. Ich habe einen tiefen Respekt und Bewunderung für Menschen wie Ric O’Barry, den ehemaligen Delfintrainer für die Fernsehserie ‘Flipper’, die ich als Kind natürlich auch nur selten verpasst habe. Er hat erkannt, wie falsch es ist, diese Tiere in Gefangenschaft zu halten, berichtet davon, wie er verstanden hat, dass sich Delfine ihrer Existenz wirklich bewusst sind und ist zu einem leidenschaftlichen Tierretter geworden. Es macht Hoffnung zu sehen, wie Menschen ihre Irrtümer einsehen und eingestehen und dann hingehen und es ganz anders machen. Ich wünsche mir, dass die Fischer von Taiji eines Tages auch so sein werden.

23. August 2010 Kategorie Ernährung, Medizin - Kein Kommentar

Diabetiker gesucht

Für eine Umfrage suche ich Menschen mit Diabetes Typ-2, die bereit sind, zehn Fragen zu beantworten. Die Umfrage ist Teil bzw. Beginn eines größeren Projekts. Hier können Sie teilnehmen –> klick. Vielen Dank auch für die Weitergabe dieser Information.

26. Juli 2010 Kategorie Ernährung, Medizin, Tierrechte - Kein Kommentar

7,5 tote Hühner pro Sekunde – wollen wir das wirklich zulassen?

Einer der größten Schlachthöfe soll in Wietze im Landkreis Celle gebaut werden. 450 Mastbetriebe wollen ihre Hühnchen dort schlachten lassen. 7,5 tote Hühner pro Sekunde, das sind 2,5 Millionen pro Woche oder 134 Millionen pro Jahr. Auf jedes dieser Tiere kommt noch einmal eines, das am Tag des Schlüpfens gleich zermust oder vergast wurde, weil es männlich war. Und das ist nur ein Schlachthof, nicht etwa die Gesamtproduktion von Deutschland. Wer isst das eigentlich alles? Das frage ich mich oft.

Solche Zahlen erschrecken mich zutiefst. Gleichzeitig sind sie so enorm, dass man sie gar nicht mehr fassen kann. Auch Nicht-Vegetarier sind meist nicht mit dieser Art der “Produktion” ihres Essens einverstanden. Für ein besseres Verständnis sorgt vielleicht die Sendung Frontal 21, die dazu einen Beitrag ausgestrahlt hat. Wer ihn verpasst hat, kann (zumindest für einige Zeit noch) hier die Wiederholung anschauen.

Der Vegetarierbund hat zu einer Protestaktion aufgerufen. Ich schließe mich dem an und bitte Sie, auch dort zu unterschreiben. Hier geht es zum Artikel des VEBU.

21. Juni 2010 Kategorie Medizin, Umwelt - Kein Kommentar

Das nächste giftige Erbe

Merle Savage war ein “Freiluftmensch”, hatte ihre Freude an all den wunderbaren Dingen, die Mutter Natur zu bieten hat. Sie kletterte auf Alaskas Berge und wanderte durch den Grand Canyon. Aber dann kam die große Ölpest und danach gab es kein Klettern mehr, kein Wandern und nur noch wenig Freude.

Sie arbeitete bei der Reinigung in der Folge der Exxon Valdez Katastrophe mit. Savage sagt, dass sie wochenlang einen Nebel aus Rohöl und Lösungsmitteln einatmete. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie für ihre fünfzig Jahre ganz gesund – und so sah sie auch aus – aber kurz darauf begannen die ersten schweren Gesundheitsprobleme, die zwei Jahrzehnte lang anhielten: Hustenanfälle, heftiger Durchfall, Lungenentzündungen, verstopfte Blutgefäße. Der Beginn ihrer Leberzirrhose verblüffte die Ärzte.

“Wir alle husteten und erbrachen uns monatelang”, sagt Savage, die keine Vorgeschichte von Rauchen oder Trinken hatte und keiner Atemmaske während der Reinigungsarbeiten trug. “Wir dachten, es sei eine Erkältung. Exxon sagte uns, Rohöl sei ungiftig und wir glaubten ihnen.”

Sie hat wenig juristische Möglichkeiten – ein Gericht erklärte die medizinischen Aufzeichnungen von Exxon bis 2023 für geheim – aber heute – einundzwanzig Jahre später, gilt ihre Hauptsorge nicht ihr selbst. Ihr Anliegen und das vieler anderer Umweltaktivisten, die sich mit den Folgen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko von 2010 befassen ist, die Gesundheit ihrer heutigen Leidensgenossen zu schützen, die ähnlichen Bedingungen ausgesetzt sind – sowie einem noch giftigeren Öl. Merle Savage möchte nicht, dass noch jemand einen solchen Alptraum wie sie selbst erleben muss.

Fischer verklagen BP und Nalco

Bei der derzeitigen Ölpest kommen Chemikalien, die das Öl auflösen sollen noch mehr zum Einsatz als damals in Alaska. Eine Gruppe von Fischern hat inzwischen Klage gegen BP und Nalco, den Hersteller der Chemikalien, eingereicht. Sie argumentiert, dass die Lösungsmittel, die zur Reinigung der Ölverschmutzung im Golf von Mexiko zum Einsatz kommen, vier mal giftiger sind, als das Öl selbst und dass auch sie die Umwelt und die Menschen vergiften.

Über 4 Millionen Liter Corexit 9500 und Corexit 9527 sind seit dem 20. April bereits über der Golfregion versprüht worden, um das Öl aufzulösen, obwohl es weniger schädlich Methoden gibt. Die Kläger sagen, dass das Lösungsmittel viel größere Schäden verursacht, als die Ölpest selbst, wenn sie an die Küsten gelangt wäre.

Corexit 9527 wurde bereits bei der Exxon Valdez Katastrophe an Alaskas Küsten eingesetzt und steht unter dem Verdacht, ernste Gesundheitsschäden bei den damaligen Helfern verursacht zu haben. In Großbritannien sind beide Chemikalien seit 1998 verboten, weil sich zeigte, dass sie an felsigen Küstengebieten Umweltschäden hervorrufen.

Gesundheitsschäden

Jerald Ault, Professor an der Universität von Miami, sagte, Corexit könnte “bedeutende” Auswirkungen auf die Nahrungskette sowie auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit haben. Es gibt Berichte, dass Delphine und andere Tiere an den Auswirkungen der Chemikalien sterben. “Man muss darauf schließen, denn vorher starben sie nicht und jetzt sterben sie. Welchen Schluss kann man wohl daraus ziehen?”

BP beurteilt das gesundheitliche Risiko für Menschen als gering und führt Unterlagen von Nalco an, die die gesundheitlichen und Umweltrisiken als “niedrig” einstufen, trotz der Tatsache, dass einem der Bestandteile im Tierversuch Schäden an den roten Blutkörperchen und an den Nieren nachgewiesen wurden. “Untersuchungen an Menschen lassen darauf schließen, dass der menschliche Organismus relativ widerstandsfähig gegenüber solchen Auswirkungen ist, wenn das Lösungsmittel angewendet wird, wird es verdünnt und in der Umwelt heruntergebrochen”, sagte ein Mitarbeiter von BP.

Interessanterweise sitzen ein früherer Chef von BP und einer von Exxon Mobil im Aufsichsrat von Nalco.

Quellen:
http://www.esquire.com/blogs/politics/gulf-oil-spill-health-effects-062110#ixzz0rpKIHK8J

http://www.fairwarning.org/2010/06/fishermen-sue-bp-and-chemical-company-claim-dispersants-are-poisoning-the-gulf/

http://www.mcclatchydc.com/2010/06/07/95474/with-1-million-gallons-of-dispersants.html
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30. Mai 2010 Kategorie Ernährung, Medizin - Kein Kommentar

An die Männer

Gestern kam die Meldung, dass Dennis Hopper mit nur 74 Jahren an Prostatakrebs gestorben ist. Das ist eine der häufigsten Todesursachen bei Männern – und gleichzeitig eine, die größtenteils vermieden werden und sogar oft noch aufgehalten werden kann, wenn man(n) sich entsprechend ernährt.

Bei etwa 20% der Männer über 45 finden sich in der Prostata Krebszellen(1), ohne dass sie Symptome haben oder irgendetwas spüren. Der Körper kann Krebszellen auch wieder zerstören, in den meisten Fällen führen sie also nicht zu einer Tumorbildung, die die Lebensspanne verkürzt. 11% aller Krebserkrankungen bei Männern beginnen jedoch in der Prostata. In diesen Fällen wächst der Tumor also heran, kann sogar in andere Körperteile metastasieren. Dann verkürzt er die Lebenszeit statistisch betrachtet um neun Jahre(2). Geographisch gesehen kommt diese Krebsart zehn Mal so häufig in Ländern mit einer “westlichen” Ernährung vor, als in Ländern, in denen die Menschen hauptsächlich von pflanzlicher Nahrung leben. Asiaten, die kaum je an Prostatakrebs erkranken, vervielfachen ihr Risiko, wenn sie in Länder wie die USA oder nach Europa auswandern. Dies ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Ernährung eine größere Rolle spielt, als z.B. die genetische Belastung.

Tierliches Fett und tierliches Eiweiß scheinen neben Hormonen in der Nahrung die Hauptfaktoren für die Entstehung von Prostatakrebs zu sein. Ende letzten Jahres wurde eine Studie veröffentlicht, die Geflügel und Eier ebenfalls mit einbezieht. Das Insulin ähnliche Wachstumshormon IGF-1, das vor allem in Milchprodukten vorkommt, spielt ebenfalls eine tragende Rolle(3).

Wenn Sie also Ihr Risiko an Prostatakrebs zu erkranken verringern möchten, dann verzichten Sie so weit wie möglich auf tierliches Eiweiß und Fett. Es gibt tatsächlich leckere Alternativen. Eine ballaststoffreiche, fettarme Ernährung kann den ausgebrochenen Krebs sogar aufhalten – es ist also nie zu spät.

Dr. Dean Ornish führte eine Studie mit 93 an Prostatakrebs erkrankten Männern durch, die alle Bestrahlungen, Chemotherapie und Operationen für sich ablehnten. Er teilte sie in zwei Gruppen ein: die erste Gruppe bekam eine fettarme, rein pflanzliche Ernährung, zusätzlich ein leichtes Bewegungsprogramm. Die zweite Gruppe änderte nichts an ihrer Lebensweise.

Nach einem Jahr wurden die Ergebnisse im Journal of Urology in den USA veröffentlicht(4).

Sechs Patienten aus der Kontrollgruppe waren aus der Studie ausgeschieden, weil ihr Tumor sehr schnell wuchs. Sie entschieden sich doch für eine konventionelle schulmedizinische Behandlung aus Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung.

Keiner aus der Gruppe mit der veganen (rein pflanzlichen) Ernährung erlebte ein solches Wachstum des Tumors. Im Gegenteil, die Tumormarker sanken nachweislich im Blut(4). Die Blutuntersuchungen zeigten, dass das Krebswachstum durch die Ernährungsumstellung verringert werden konnte. Je konsequenter die Patienten die Ernährungsrichtlinien umsetzten, desto besser war ihr Ergebnis.

Die Hemmung des Krebswachstums wurde auch noch anders nachgewiesen. Am Ende des Jahres vermischten die Forscher Blut der Probanden mit Krebszellen und beobachteten das Wachstum. Das Blut der Kontrollgruppe hemmte das Wachstum der Krebszellen kaum – nur etwa um 9%. Das Blut der Menschen aus der Gruppe der veganen Ernährung verhinderte das Wachstum der Krebszellen um 70% – ein fast acht Mal besseres Ergebnis.

Wenn Sie nachher oder morgen entscheiden, was Sie essen wollen, dann behalten Sie diese Informationen doch im Hinterkopf und versuchen Sie einmal die guten Alternativen zu finden. Es gibt sie – leckere, rein pflanzliche Mahlzeiten, sogar Grillen kann man ohne seine Gesundheit dafür zu runieren. Hierzu gibt es gerade wundervolle Rezepte in der neuesten Ausgabe von Schrot & Korn.  Oder Sie belegen einen meiner Kurse – Termine finden Sie auf unserer Praxiswebsite.



1 Breslow N, Chan CW, Dhom G, et al. Latent carcinoma of prostate at autopsy in seven areas. Int J Cancer 1977;20:680-8.

2 Carter BS, Carter HB, Isaacs JT. Epidemiologic evidence regarding predisposing factors to prostate cancer. Prostate 1990;16:187-97.

3 Chan JM, Stampfer MJ, Giovannucci E, et al. Plasma insulin-like growth factor-I and prostate cancer risk: a prospective study. Science 1998;279:563-5

4 Ornish D, et al. 2005. Intensive lifestyle changes may affect the progression of prostate cancer. Journal of Urology. 174:1065-70

29. Mai 2010 Kategorie Ernährung - Kein Kommentar

Essen Sie manchmal im Speisenwagen der Bahn?

Ich bin naiv. Das muss ich einfach zugeben. Eben habe ich den Artikel “Sarah Wiener tischt auf” bei Foodwatch gelesen und nun ist mir klar, wie sehr man für dumm verkauft wird, wenn man im Speisewagen der Bahn essen geht. Da tue ich zwar sowieso nicht, aber trotzdem ärgert und schockert mich die Tatsache, dass dort Mischungen aus Zusatzstoffen im Essen anzufinden sind, die nicht deklariert werden müssen. Doch was mich wirklich überrascht ist die Tatsache, dass mir das in jedem beliebigen Restaurant auch passieren kann. Dass Hersteller Ihre Produkte für Großküchen und Restaurants mit dem ‘Prädikat’ “ohne deklarierungspflichtige Zusatzstoffe” kennzeichnen, und dass ich in einem Restaurant aus der Karte nicht entnehmen kann, ob dort frisch gekocht wird oder nur irgendwelche Industrienahrung warm gemacht und serviert wird. Da schüttelt es mich doch schon wieder. Ob das auch für vegane Restaurants gilt? Naja, die gibt’s ja eh kaum, die werden keine Zielgruppe für die Hersteller von Industrienahrung sein. Trotzdem habe ich mich an der Aktion “Für mehr Klarheit auf der Speisekarte” natürlich beteiligt. Wenn Sie auch wissen wollen, was Sie auf dem Teller haben, wenn Sie auswärts essen, dann unterstützen Sie die Aktion.

Wer mehr über den Betrug beim Essen erfahren möchte, sollte das Buch von Thilo Bode, dem Gründer von Foodwatch, unbedingt lesen.

27. Mai 2010 Kategorie Umwelt - Kein Kommentar

Chevron soll aufräumen

Chevron, der Nachfolgekonzern von Texaco und Gulf Oil hat in Ecuador eine beispiellose Umweltverschmutzung angerichtet und den Lebensraum sowie die Gesundheit von über 30.000 Menschen zerstört. Bereits 1967 begann die Ausbeutung von Ölfeldern, die auf dem Land von fünf Eingeborenenvölkern liegen: den Cofan, Siona, Secoya, Kichwa, and Huaorani. Die Regierung verließ sich auf das Know-How der großen amerikanischen Firma und die Zerstörung unberührter Natur wurde auch später von der Militärdiktatur, die das Land sieben Jahre lang beherrschte, unterstützt. Das Militär bedrohte die Menschen und wenn sie sich den Bohrungen widersetzen wollten, wurden sie enteignet.

Chevron ging vollkommen rücksichtslos vor. Überall wurde die Erde und das Wasser mit Öl verschmutzt. Bisher unbekannte Krankheiten breiteten sich unter den Eingeborenen aus, Kinder kamen mit Geburtsfehlern auf die Welt. Die Tiere verschwanden, Missernten begannen und Krebserkrankungen wurden immer häufiger. Das Gesamtergebnis aus all den Jahren wird auch als das “Tchnernobyl des Amazonas” bezeichnet.

Seit Jahren kämpfen die Ecuadorianer darum, dass Chevron in die Verantwortung genommen wird. Ein Kampf “David gegen Goliath”, der von Joe Berlinger unter dem Titel “CRUDE” dokumentiert wurde.

Chevron bedient sich aller juristischer und medialer Tricks, hat sogar den Gerichtshof in Den Haag angerufen, weil die ecuadorianische Regierung ‘nicht objektiv sei und von der eigenen Verantwortung ablenken wolle’. Gestern wurden Menschen, die vor dem Firmensitz in Houston anlässlich der Aktionärsversammlung protestieren wollten, festgenommen.

Avaaz hat eine Unterschriftenkampagne ins Leben gerufen, die direkt an die Geschäftsleitung des Unternehmens, dessen Aktionäre und die US Medien überbracht werden soll. Unterzeichnen Sie mit und sorgen Sie dafür, dass dieser Konzern nicht seine Macht ausnutzt, um Menschenleben zu zerstören. Hier geht es zur Unterschriftenaktion: –> klick!

22. Mai 2010 Kategorie Ernährung, Tierrechte - Kein Kommentar

Grillen ohne Tierleid?

Kann man die Grillsaison genießen ohne dafür das Leiden und Sterben von Tieren in Kauf zu nehmen? Ja, das geht ganz problemlos. Neben leckeren marinierten Gemüsespießen oder selbstgemachten Würstchen oder Bratlingen (z.B. aus Sonnenblumenkernen, Karotten und anderem Gemüse) gibt es natürlich fertige Fleischersatzprodukte zu kaufen. Ob das schmeckt und auch Nicht-Veganer überzeugt? Peta hat einen Film darüber gemacht.

22. Mai 2010 Kategorie Inspiration - Kein Kommentar

Denken oder Sein?

Viele Menschen denken über den Sinn ihres Lebens nach, suchen ihn, wollen ihn (heraus)finden.  Das kann ganz schön viel Stress verursachen, denn wenn man ihn nicht findet, bleibt das eigene Leben dann sinnlos? Vergeudete Lebenszeit? Das reicht doch für eine handfeste Depression, oder? Oder aber man findet einen Sinn, der einem Angst macht, an den man sich nicht herantraut, wie z.B. die Welt zu retten, oder vielleicht auch ‘nur’ Wale oder streunende Katzen…

Neulich las ich den Satz: Der Sinn deines Lebens ist nicht, was du denkst.

Stimmt! Der Sinn deines Lebens ist, zu sein, wer du bist! Dein Potential möglichst ganz zu entfalten. Es geht nicht darum, irgendeine Aufgabe zu erfüllen. Dinge, wie ‘erfolgreich werden’ oder  ‘die Welt retten’ sind letztlich nur Aktvititäten, durch die du dein Sein ausdrückst. Diese Aktivitäten können wichtig sein, gar keine Frage. Wir alle haben Ziele, Wünsche, vielleicht eine Berufung, aber jede/r von uns ist viel mehr als das. Wenn wir Selbsterkenntnis betreiben und uns bewusst machen, welche Geschenke jede/r von uns der Welt zu geben hat, dann gehen wir unseren ureigenen Weg. Wenn wir unser Tun vollkommen verantworten, können wir jede Entscheidung treffen, ohne uns an Regeln anderer halten zu müssen. Es gibt dann kein richtig oder falsch mehr.  All diese Grenzen, die uns scheinbar gesetzt sind, lösen sich dann auf und dahinter liegt die Freiheit.

Diese Freiheit beinhaltet, sich in jedem Moment zu prüfen und auf dem eigenen Weg zu bleiben. Isst du jetzt dieses Tier oder nicht? Fährst du diese Strecke mit dem Auto oder mit dem Rad? Stellst du Forderungen an diesen Menschen oder lässt du ihn ganz frei? Kaufst du Billigware und nimmst Kinderarbeit in Kauf oder verzichtest du auf etwas, das du dir wünscht? Wie drückt sich das, was du bist, am besten aus?

Vielleicht ist Pfingsten genau der richtige Moment, sich Zeit zu nehmen und da hinein zu spüren…

21. Mai 2010 Kategorie Umwelt - Kein Kommentar

Solarbetriebene Frachtschiffe?

Können Sie sich vorstellen, dass Schiffe mit riesigen Sonnensegeln ausgestattet werden und so der Transport von Waren und Reisen deutlich umweltfreundlicher werden? Das ist schon seit einiger Zeit möglich – für Fähren, Tanker, Privatjachten – und erste Firmen setzen die Technik auch schon ein. Die Firma Solar Sailor hat sich die Technologie patentieren lassen und ihre Produkte sind nicht nur umweltfreundlich, sondern auch eine Augenweide. Schiff mit SonnensegelErste Fährschiffe sollen in Hongkong zum Einsatz kommen, ein großes chinesisches Frachtunternehmen nutzt bereits die Sonnensegel und senkt so den Energieverbrauch ihrer Transportschiffe um 20-40%. Kombiniert man die Sonnensegel mit Hybridmotoren, wird die Energiebilanz noch besser.